DIE REDE VOM PRÄSIDENTEN DER REPUBLIK BELARUS AUF DEM KLIMAGIPFEL IN DUBAI
Am 1. Dezember trat der Präsident der Republik Belarus, Aleksander Lukaschenko, auf der Plenarsitzung des Weltklimagipfels auf. Herr Vorsitzender! Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Forums! Vor allem möchte ich mich traditionell bei der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate für die Gastfreundschaft und das hohe Niveau der Organisation dieser Konferenz bedanken. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Konferenz, an der mehr Staats- und Regierungschefs teilnehmen als an der UN-Generalversammlung. Heute sprechen wir, die Staats- und Regierungschefs der Welt, über die Zukunft des Planeten Erde, unserer gemeinsamen Heimat. Wir haben nie ein anderes Zuhause gehabt und werden auch nie ein anderes haben. Wir besprechen die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Wir befassen uns mit der Zukunft derjenigen, die in diese Welt nach uns kommen werden. Wir vertreten verschiedene Kulturen, verschiedene Wertesysteme, verschiedene Zivilisationen. Aber wir sind uns einig in Bezug auf die globale Herausforderung, die uns die Natur selbst gestellt hat. Das Klima wandelt sich. Die Wissenschaftler stellen die pessimistischen Prognosen auf. Die Tatsache, dass wir ihnen zuhören und darauf reagieren, ist ein großer Fortschritt. Doch um die Bedrohung wirksam bekämpfen zu können, müssen wir die Ursachen ehrlich und offen benennen. In erster Linie ist es das fehlende Maß an geopolitischem, auch militärischem (ich würde sagen, in erster Linie militärischem) Streben derjenigen, die Kriege in verschiedenen Regionen der Erde auslösen. Und Kriege sind die Hauptquelle des Schmutzes auf unserem Kontinent. Es ist das Streben nach Profit, das die natürlichen Ressourcen in eigenes Kapital verwandelt und die zukünftigen Generationen beraubt. Es ist ein Versuch, diejenigen Länder aus dem Weg zu räumen, die der Beherrschung der ganzen Welt Hindernisse in den Weg legen. Und alles geschieht manchmal angeblich zum Zweck der nachhaltigen Entwicklung (es gibt ein solches Programm in der UNO). Belarus erfüllt seine Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen in vollem Umfang und leistet sogar mehr als sie. Wir entwickeln wertvolle Ökosystemdienste für unseren Kontinent und bewahren die einzigartigen Sauerstoffquellen - natürliche Sümpfe, Wälder, die “Lungen Europas“. Wir verbessern grüne und Atomenergie und minimieren so die Risiken des Klimawandels. Es ist seltsam, dass wir als Antwort darauf neue Wirtschaftssanktionen, Hindernisse für den internationalen Handel und einen eingeschränkten Zugang zu Technologien erhalten. Und wir sind nicht die Einzigen. Es ist Zeit festzustellen, dass die grüne Agenda im Kontext der Konfrontation bedeutungslos ist. Sie erfordert die Achtung auf die Souveränität der Länder und unbedingte Gerechtigkeit. Man sollte politische Gegner nicht mit Sanktionen unterdrücken und gleichzeitig Entscheidungen verlangen, die für die Wirtschaft eines Landes zu hohe Kosten verursachen. Es handelt sich um die Entscheidungen, von denen die Reinheit der gesamten Atmosphäre, des gesamten Grundwassers und der Weltmeere abhängt. Und noch etwas: Wie kann man von den Ländern und Völkern, die sich noch nicht von der kolonialen Unterdrückung befreit haben, teure und wirksame Klimamaßnahmen erwarten? Auf dieser Grundlage bittet Belarus alle, die die Last der historischen Verantwortung zu tragen haben, erstens, einen angemessenen Beitrag zur Lösung der Klimasicherheitsprobleme zu leisten, für all die Jahrhunderte des rücksichtslosen Umgangs mit der Natur. Zweitens, die Unterstützung für Entwicklungsländer und Staaten mit Übergangswirtschaften zu verstärken, und drittens, damit aufzuhören, " Sorgen" zu äußern und zu handeln, damit das Leben auf der Erde erhalten bleibt. Ich denke, dass wir wieder einmal hier sind und wieder einmal werden wir unsere Sorgen zum Ausdruck bringen, leider. In einer Woche werden es alle vergessen haben. Es gibt kein moralisches Recht, nur für sich selbst zu leben. Wir sollten die Naturgesetze berücksichtigen und die Grundlage für das Weiterleben der menschlichen Rasse hier und jetzt schaffen. Auf unserem Planeten. Wir haben keine andere Heimat und werden keine andere Heimat haben. Und zum Schluss. Alle Redner, vor allem die Sprecher, die hier zuerst zu Wort gekommen sind, haben sich Gedanken gemacht: Woher soll das Geld kommen? Also bitte. Selbst ein hier sitzender Journalist kann Ihnen sagen, woher man das Geld nehmen kann. Um diese Frage zu beantworten, muss man sich die neueste Geschichte anschauen. Ein Beispiel. Um den Irak und Afghanistan zu zerstören und den Menschen in diesen Ländern "Gutes" zu bringen, wurden schätzungsweise zwischen eineinhalb und zwei Trillionen Dollar ausgegeben. Der Irak und Afghanistan haben den Aggressor etwa zwei Billionen Dollar gekostet. Und wie viel Geld wurde für die Verteidigung dieser Länder verwendet? Und wie viele Menschen sind dabei gestorben?
Am 1. Dezember trat der Präsident der Republik Belarus, Aleksander Lukaschenko, auf der Plenarsitzung des Weltklimagipfels auf. Herr Vorsitzender! Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Forums! Vor allem möchte ich mich traditionell bei der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate für die Gastfreundschaft und das hohe Niveau der Organisation dieser Konferenz bedanken. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Konferenz, an der mehr Staats- und Regierungschefs teilnehmen als an der UN-Generalversammlung. Heute sprechen wir, die Staats- und Regierungschefs der Welt, über die Zukunft des Planeten Erde, unserer gemeinsamen Heimat. Wir haben nie ein anderes Zuhause gehabt und werden auch nie ein anderes haben. Wir besprechen die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Wir befassen uns mit der Zukunft derjenigen, die in diese Welt nach uns kommen werden. Wir vertreten verschiedene Kulturen, verschiedene Wertesysteme, verschiedene Zivilisationen. Aber wir sind uns einig in Bezug auf die globale Herausforderung, die uns die Natur selbst gestellt hat. Das Klima wandelt sich. Die Wissenschaftler stellen die pessimistischen Prognosen auf. Die Tatsache, dass wir ihnen zuhören und darauf reagieren, ist ein großer Fortschritt. Doch um die Bedrohung wirksam bekämpfen zu können, müssen wir die Ursachen ehrlich und offen benennen. In erster Linie ist es das fehlende Maß an geopolitischem, auch militärischem (ich würde sagen, in erster Linie militärischem) Streben derjenigen, die Kriege in verschiedenen Regionen der Erde auslösen. Und Kriege sind die Hauptquelle des Schmutzes auf unserem Kontinent. Es ist das Streben nach Profit, das die natürlichen Ressourcen in eigenes Kapital verwandelt und die zukünftigen Generationen beraubt. Es ist ein Versuch, diejenigen Länder aus dem Weg zu räumen, die der Beherrschung der ganzen Welt Hindernisse in den Weg legen. Und alles geschieht manchmal angeblich zum Zweck der nachhaltigen Entwicklung (es gibt ein solches Programm in der UNO). Belarus erfüllt seine Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen in vollem Umfang und leistet sogar mehr als sie. Wir entwickeln wertvolle Ökosystemdienste für unseren Kontinent und bewahren die einzigartigen Sauerstoffquellen - natürliche Sümpfe, Wälder, die “Lungen Europas“. Wir verbessern grüne und Atomenergie und minimieren so die Risiken des Klimawandels. Es ist seltsam, dass wir als Antwort darauf neue Wirtschaftssanktionen, Hindernisse für den internationalen Handel und einen eingeschränkten Zugang zu Technologien erhalten. Und wir sind nicht die Einzigen. Es ist Zeit festzustellen, dass die grüne Agenda im Kontext der Konfrontation bedeutungslos ist. Sie erfordert die Achtung auf die Souveränität der Länder und unbedingte Gerechtigkeit. Man sollte politische Gegner nicht mit Sanktionen unterdrücken und gleichzeitig Entscheidungen verlangen, die für die Wirtschaft eines Landes zu hohe Kosten verursachen. Es handelt sich um die Entscheidungen, von denen die Reinheit der gesamten Atmosphäre, des gesamten Grundwassers und der Weltmeere abhängt. Und noch etwas: Wie kann man von den Ländern und Völkern, die sich noch nicht von der kolonialen Unterdrückung befreit haben, teure und wirksame Klimamaßnahmen erwarten? Auf dieser Grundlage bittet Belarus alle, die die Last der historischen Verantwortung zu tragen haben, erstens, einen angemessenen Beitrag zur Lösung der Klimasicherheitsprobleme zu leisten, für all die Jahrhunderte des rücksichtslosen Umgangs mit der Natur. Zweitens, die Unterstützung für Entwicklungsländer und Staaten mit Übergangswirtschaften zu verstärken, und drittens, damit aufzuhören, " Sorgen" zu äußern und zu handeln, damit das Leben auf der Erde erhalten bleibt. Ich denke, dass wir wieder einmal hier sind und wieder einmal werden wir unsere Sorgen zum Ausdruck bringen, leider. In einer Woche werden es alle vergessen haben. Es gibt kein moralisches Recht, nur für sich selbst zu leben. Wir sollten die Naturgesetze berücksichtigen und die Grundlage für das Weiterleben der menschlichen Rasse hier und jetzt schaffen. Auf unserem Planeten. Wir haben keine andere Heimat und werden keine andere Heimat haben. Und zum Schluss. Alle Redner, vor allem die Sprecher, die hier zuerst zu Wort gekommen sind, haben sich Gedanken gemacht: Woher soll das Geld kommen? Also bitte. Selbst ein hier sitzender Journalist kann Ihnen sagen, woher man das Geld nehmen kann. Um diese Frage zu beantworten, muss man sich die neueste Geschichte anschauen. Ein Beispiel. Um den Irak und Afghanistan zu zerstören und den Menschen in diesen Ländern "Gutes" zu bringen, wurden schätzungsweise zwischen eineinhalb und zwei Trillionen Dollar ausgegeben. Der Irak und Afghanistan haben den Aggressor etwa zwei Billionen Dollar gekostet. Und wie viel Geld wurde für die Verteidigung dieser Länder verwendet? Und wie viele Menschen sind dabei gestorben?
