Friedhof Cemetery Cimitero acattolico Rom Roma ITALY
wikipedia: Der Protestantische Friedhof (italienisch: Cimitero acattolico, auch Cimitero degli Inglesi oder Cimitero dei protestanti) ist einer der berühmten Friedhöfe in Rom. Der Cimitero acattolico befindet sich im Viertel Testaccio in der Via Caio Cestio 6, in der Nähe der Porta San Paolo und der Cestius-Pyramide. Mit dem Aufkommen der Italiensehnsucht kamen seit dem 18. Jahrhundert verstärkt Ausländer nach Rom, die nicht katholischen Glaubens waren, vor allem Engländer und Deutsche. Starben diese in Rom, durften sie nicht auf den allgemeinen Friedhöfen bestattet werden, die Katholiken oder in bestimmten Abteilungen Menschen jüdischen Glaubens vorbehalten waren, etwa der Campo di Verano. Für jene verstorbenen Ausländer wurde der nicht-katholische Friedhof 1821 offiziell eingerichtet als Cimitero degli stranieri acattolici (Friedhof der nichtkatholischen Ausländer). John Keats und Percy Shelley gehören zu den ersten berühmten Personen, die hier beerdigt wurden. Erste Bestattungen im Feld hinter der Cestius-Pyramide fanden jedoch bereits seit 1738 statt. Die päpstliche Verwaltung erlaubte zunächst nur Beerdigungen bei Nacht. Der „Cimitero acattolico" ist aber auch Grabstätte für nicht-katholische Italiener, so ist beispielsweise Antonio Gramsci hier begraben. Heute ist der Friedhof für Besucher geöffnet, welche dort die - teilweise pompösen - Gruften und mit Skulpturen verzierten Grabmäler besichtigen. Eine Besonderheit dieses Friedhofs sind die vielen zwischen den Gräbern lebenden Katzen, die von Freiwilligen regelmäßig mit Futter versorgt werden. Um die teilweise über 200 Jahre alten Grabmäler und deren Peripherie pflegen zu können, ist der Friedhof auf die Spenden der Besucher angewiesen. Hendrik Christian Andersen (1872--1940), norwegischer Bildhauer Emil Braun (1809--1856), deutscher Klassischer Archäologe Karl Briullov (1799--1852), russischer Maler Leo Bruhns (1884-1957), deutscher Kunsthistoriker Johann Jürgen Busch (1758--1820), deutscher Bildhauer Asmus Carstens (1754--1798), deutscher Maler (Grab Nr. 10) Adam Eberle (1804--1832), deutscher Historienmaler und Lithograf Carlo Emilio Gadda (1893--1973) italienischer Schriftsteller August von Goethe (1789--1830), Sohn Johann Wolfgang von Goethes (Grab Nr. 53) Helga von Heintze (1919--1996), deutsche Klassische Archäologin Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow (1866-1949), russischer Philologe, Dichter und Autor John Keats (1795--1821), einer der wichtigsten Dichter der englischen Romantik (Grab Nr. 1) August Kestner (1777--1853), deutscher Diplomat und Kunstsammler (Grab Nr. 33) Adolf Klügmann (1837--1880), deutscher Klassischer Archäologe Richard Krautheimer (1897--1994), deutsch-amerikanischer Kunsthistoriker Trude Krautheimer-Hess (1902--1987), deutsch-amerikanische Kunsthistorikerin Wolfgang Lotz (1912-1981), deutscher Kunsthistoriker Hans von Marées (1837--1887), deutscher Maler (Grab Nr. 100) Malwida von Meysenbug (1816--1903), deutsche Schriftstellerin Max Peiffer-Watenphul (1896--1976), deutscher Maler Johann Christian Reinhart (1761-1847), deutscher Maler und Bilderstecher (Grab Nr. 16) Gisela M. A. Richter (1882-1972), US-amerikanische Klassische Archäologin Amelia Rosselli (1930--1996), italienische Schriftstellerin Renato Salvatori (1933--1988), italienischer Schriftsteller Gottfried Semper (1803--1879), deutscher Architekt (Grab Nr.107) Percy Bysshe Shelley (1792--1822), ein englischer Schriftsteller (Grab Nr. 6) Franklyn Simmons (1839--1913), amerikanischer Bildhauer und Maler William Wetmore Story (1919--1895), amerikanischer Bildhauer und Dichter und seine Frau Emelyn (1820--1895) (Grab Nr. 22) Johannes Toepffer (1860--1895), deutscher Althistoriker Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804--1830), deutscher Dichter (Grab Nr. 45) Friedrich Adolf Freiherr von Willisen (1798--1864), preußischer General, als Gesandter Preußens beim Heiligen Stuhl Protektor dieses Friedhofes Eduard Müller (Bildhauer) und sein Zwillingsbruder Gustav Müller (Maler), auf dem Stein steht „Im Tode vereint". Ebenso befinden sich die Gräber von zwei Kindern Wilhelm von Humboldts, seinerzeit preußischer Gesandter in Rom, auf dem Friedhof: das seines ältesten Sohnes Wilhelm (1794--1803) und dessen jüngeren Bruders Friedrich K. Gustav.
wikipedia: Der Protestantische Friedhof (italienisch: Cimitero acattolico, auch Cimitero degli Inglesi oder Cimitero dei protestanti) ist einer der berühmten Friedhöfe in Rom. Der Cimitero acattolico befindet sich im Viertel Testaccio in der Via Caio Cestio 6, in der Nähe der Porta San Paolo und der Cestius-Pyramide. Mit dem Aufkommen der Italiensehnsucht kamen seit dem 18. Jahrhundert verstärkt Ausländer nach Rom, die nicht katholischen Glaubens waren, vor allem Engländer und Deutsche. Starben diese in Rom, durften sie nicht auf den allgemeinen Friedhöfen bestattet werden, die Katholiken oder in bestimmten Abteilungen Menschen jüdischen Glaubens vorbehalten waren, etwa der Campo di Verano. Für jene verstorbenen Ausländer wurde der nicht-katholische Friedhof 1821 offiziell eingerichtet als Cimitero degli stranieri acattolici (Friedhof der nichtkatholischen Ausländer). John Keats und Percy Shelley gehören zu den ersten berühmten Personen, die hier beerdigt wurden. Erste Bestattungen im Feld hinter der Cestius-Pyramide fanden jedoch bereits seit 1738 statt. Die päpstliche Verwaltung erlaubte zunächst nur Beerdigungen bei Nacht. Der „Cimitero acattolico" ist aber auch Grabstätte für nicht-katholische Italiener, so ist beispielsweise Antonio Gramsci hier begraben. Heute ist der Friedhof für Besucher geöffnet, welche dort die - teilweise pompösen - Gruften und mit Skulpturen verzierten Grabmäler besichtigen. Eine Besonderheit dieses Friedhofs sind die vielen zwischen den Gräbern lebenden Katzen, die von Freiwilligen regelmäßig mit Futter versorgt werden. Um die teilweise über 200 Jahre alten Grabmäler und deren Peripherie pflegen zu können, ist der Friedhof auf die Spenden der Besucher angewiesen. Hendrik Christian Andersen (1872--1940), norwegischer Bildhauer Emil Braun (1809--1856), deutscher Klassischer Archäologe Karl Briullov (1799--1852), russischer Maler Leo Bruhns (1884-1957), deutscher Kunsthistoriker Johann Jürgen Busch (1758--1820), deutscher Bildhauer Asmus Carstens (1754--1798), deutscher Maler (Grab Nr. 10) Adam Eberle (1804--1832), deutscher Historienmaler und Lithograf Carlo Emilio Gadda (1893--1973) italienischer Schriftsteller August von Goethe (1789--1830), Sohn Johann Wolfgang von Goethes (Grab Nr. 53) Helga von Heintze (1919--1996), deutsche Klassische Archäologin Wjatscheslaw Iwanowitsch Iwanow (1866-1949), russischer Philologe, Dichter und Autor John Keats (1795--1821), einer der wichtigsten Dichter der englischen Romantik (Grab Nr. 1) August Kestner (1777--1853), deutscher Diplomat und Kunstsammler (Grab Nr. 33) Adolf Klügmann (1837--1880), deutscher Klassischer Archäologe Richard Krautheimer (1897--1994), deutsch-amerikanischer Kunsthistoriker Trude Krautheimer-Hess (1902--1987), deutsch-amerikanische Kunsthistorikerin Wolfgang Lotz (1912-1981), deutscher Kunsthistoriker Hans von Marées (1837--1887), deutscher Maler (Grab Nr. 100) Malwida von Meysenbug (1816--1903), deutsche Schriftstellerin Max Peiffer-Watenphul (1896--1976), deutscher Maler Johann Christian Reinhart (1761-1847), deutscher Maler und Bilderstecher (Grab Nr. 16) Gisela M. A. Richter (1882-1972), US-amerikanische Klassische Archäologin Amelia Rosselli (1930--1996), italienische Schriftstellerin Renato Salvatori (1933--1988), italienischer Schriftsteller Gottfried Semper (1803--1879), deutscher Architekt (Grab Nr.107) Percy Bysshe Shelley (1792--1822), ein englischer Schriftsteller (Grab Nr. 6) Franklyn Simmons (1839--1913), amerikanischer Bildhauer und Maler William Wetmore Story (1919--1895), amerikanischer Bildhauer und Dichter und seine Frau Emelyn (1820--1895) (Grab Nr. 22) Johannes Toepffer (1860--1895), deutscher Althistoriker Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804--1830), deutscher Dichter (Grab Nr. 45) Friedrich Adolf Freiherr von Willisen (1798--1864), preußischer General, als Gesandter Preußens beim Heiligen Stuhl Protektor dieses Friedhofes Eduard Müller (Bildhauer) und sein Zwillingsbruder Gustav Müller (Maler), auf dem Stein steht „Im Tode vereint". Ebenso befinden sich die Gräber von zwei Kindern Wilhelm von Humboldts, seinerzeit preußischer Gesandter in Rom, auf dem Friedhof: das seines ältesten Sohnes Wilhelm (1794--1803) und dessen jüngeren Bruders Friedrich K. Gustav.